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Was ist Bitcoin Mining

Was ist Bitcoin Mining ?

So ist es bei  BitcoinWiki  und auf vielen anderen Websites zu lesen…..


Bitcoin Mining
ist der Prozess des Hinzufügens von Transaktionsdatensätzen zu Bitcoins öffentlichem Hauptbuch vergangener Transaktionen. Dieses Hauptbuch früherer Transaktionen wird Blockchain genannt, da es sich um eine Blockkette handelt. Die Blockchain dient dazu, zu bestätigen, dass Transaktionen mit dem Rest des Netzwerks stattgefunden haben. Bitcoin-Knoten verwenden die Blockchain, um legitime Bitcoin-Transaktionen von Versuchen zu unterscheiden, Münzen auszugeben, die bereits anderweitig ausgegeben wurden……STOP jetzt, geht das nicht auch etwas einfacher? Ja. Bitte weiterlesen 

Inhalt

Was bedeutet das nun ?

Seit 2013 beschäftige ich mich mit Bitcoin, Blockchain & Co. Dabei habe ich hunderte von Internetseiten durchgelesen, in denen das Mining von Bitcoin ähnlich beschrieben wird. Die meisten Beschreibungen sind recht technisch gehalten und erfordern ein umfangreiches Verständnis der digitalisierten Welt.
Weil die digitale Welt nur bei einem recht geringen Teil der Bevölkerung in seiner Tiefe angekommen ist, bemühe ich mich, das Bitcoin Mining auch für den digitalen Laien so verständlich wie möglich darzustellen. Fortgeschrittenen widme ich mich in einem weiteren Beitrag

Durch das Bitcoin Mining entstehen KEINE neuen Bitcoin und es werden auch KEINE Bitcoin geschürft.

Das Mining von Bitcoin ist ein Arbeitsvorgang der mit Bitcoin und Transaktionsgebühren belohnt wird.
Alle 10 Minuten schüttet die Bitcoin-Blockchain zur Zeit 12,5 Bitcoin aus. Diese 12,5 Bitcoin werden im Verhältnis zu deren Rechen-und Arbeitsleistung auf alle Miner weltweit verteilt. Zusätzlich erhalten die großen Mining Farmen als Belohnung für jede Transaktion eine Transaktionsgebühr.

Das hört sich recht simpel an, oder?

Die geleistete Arbeit ist tatsächlich recht simpel und sogar etwas stumpfsinnig. Sie erfordert allerdings mit Zunahme des im Bitcoin-Algorithmus vorgesehenen Schwierigkeitsgrades immer mehr Arbeitskraft, sprich Rechenleistung. Diese Rechenleistung wird in Hash oder Hashpower ausgedrückt. Die Hashpower ist bei Computern das, was beim Auto die PS (Pferdestärken )sind.
Anfänglich, damit meine ich die ersten Jahre nach 2009, reichte die Hashpower eines Laptops aus, um Teil des globalen Bitcoin-Rechennetzwerkes zu sein. Man hätte sogar mit Hilfe eines Taschenrechners minen können.
Heute hätte man mit diesen Geräten keine Chance mehr, auch nur einen Krümel vom großen Bitcoin-Kuchen abzubekommen.

Wie funktioniert das Bitcoin Mining ?

Rund um die Uhr werden Bitcoin über die Bitcoin-Blockchain transferiert. Weltweit verteilt sind Computer sowie kleine und große Mining-Farmen in einem dezentralen Rechennetzwerk verbunden. Diese Rechner stehen untereinander im Wettbewerb, weil sie ständig dabei sind zufällige sehr lange Zahlen-Ziffern-Kombinationen zu „erraten“, die mit der Zahlen-Ziffern-Kombination einer Transaktion übereinstimmen. Ist dies gelungen, so kann der Rechner die Belohnung für die Transaktion für sich verbuchen. Der Rechner hat mit dem korrekten Ergebnis zur genau richtigen Zeit bewiesen, daß er gearbeitet hat. Er hat also einen Beweis der Arbeit, den Proof of Work erbracht.

Eintragung der Transaktion in ein Kontobuch

Wenn von einem Rechner eine genügende Anzahl von Transaktionen „erraten“ und bestätigt wurden, werden diese Transaktionen zu einem Block zusammengefasst. Dann wird dieser Block mit einem „elektronischen Fingerabdruck“, einem Hash, versiegelt und in das Kontobuch, der Bitcoin-Blockchain, eingetragen. Denken sie bitte an das gute alte Sparbuch.Im letzten Jahrtausend wurde noch handschriftlich eingetragen, was man eingezahlt hat. Auch jede Auszahlung aus dem Sparbuch wurde eingetragen.
Auf diesem Weg entsteht eine schier endlos lange Liste aller jemals getätigten Transaktionen, die im Gegensatz zum Sparbuch von jedermann einsehbar ist (z.B. auf https://www.blockchain.com/explorer). 
Hier kann jedermann sehen, welche Transaktionen durchgeführt wurden. Doch ist nicht zu sehen, wer eine Transaktion ausgeführt hat. Damit ist die Bitcoin-Blockchain zwar völlig transparent und dennoch anonym.
In unserem Beitrag „Wie funktioniert die Blockchain?”  gehe ich tiefer auf diese Vorgänge ein.

Der Rätselwettbewerb um die Bitcoins

Wie ich schon oben geschrieben habe sind die „Miner“ Wettbewerber wenn es um das erraten neuer Transaktionen und Blocks geht. Immer dann, wenn ein Rätsel gelöst wurde und ein Block dem Kontobuch hinzugefügt wurde, erhält der Miner (Rechner, Computer) seine Belohnung. Mit diesem Anreizsystem wird das Bitcoin-Mining, das für die Abwicklung von Transaktionen notwendig ist, finanziert.
Die Herausforderung an die Miner ist es, die Effizienz der Rechner ständig zu optimieren, um ein Rechenzentrum, auch Mining-Farm genannt, rentabel zu betreiben.

Diese Faktoren haben Einfluß auf die Rentabilität des Mining

Beim Bitcoin Mining unterscheidet man zwischen kalkulierbaren Fixkosten und variablen Kosten. Zu den Fixkosten gehören die Betriebs-und Wartungskosten einer Mining-Farm. Diese beinhalten die Stromkosten, Wartungskosten und Miete. Diese Werte sind langfristig festgelegt und kalkulierbar.
Zu den Variablen zählen verschiedene vom Markt bestimmte Werte. Dies sind der Bitcoin-Kurs, die Mining-Schwierigkeit und die Hashrate (Gesamte Rechenleistung des Bitcoin Blockchain Netzwerkes) sowie der US-Dollar Kurs. Die Mining-Revenue ist die gesamte Auschüttung von Bitcoin und Transaktionsgebühren eines Tages. Diese wird in US-Dollar berechnet.
Die Entwicklung der Variablen ist schwierig vorauszusagen. Der Bitcoin-Kurs, die Mining-Revenue und die Mining-Hashrate unterliegen Schwankungen.

Die Mining Ergebnisse unterliegen Schwankungen

Einen erheblichen Einfluß auf die Bitcoin-Mining-Ergebnisse hat der Bitcoin-Kurs. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen drei mögliche Szenarien zur möglichen Entwicklung dar.

Der Bitcoin Kurs steigt

Bei einem steigenden Bitcoin-Kurs wird das Mining attraktiver, was im allgemeinen zu einer globalen Erhöhung der Mining Hashrate. Dies wiederum führt zu einer Erhöhung der Mining Schwierigkeit, was zu einem geringeren Bitcoin-Ertrag bei gleicher Rechenleistung führt. Allerdings wird der geringere Bitcoin Ertrag meist durch die Bitcoin-Kurs-Steigerung ausgeglichen.

Der Bitcoin Kurs fällt

Bei fallenden Bitcoin-Kursen sinkt der Anreiz zum Mining. Abhängig von der wirtschaftlichen Situation können einige Mining-Farmen Verluste machen, weil die Betriebskosten zu hoch sind. Häufig werden die Anlagen deaktiviert, um keine Verluste durch unnötige Stromkosten zu machen. 

Wegen deaktivierter Mining-Farmen sinkt die Mining-Hashrate, was bei den aktiven Mining-Farmen zu höheren Bitcoin-Erträgen führt. Betreiber von Mining-Farmen mit höher Fiat-Geld-Liquidität profitieren sogar, weil sie ihre geschürften Bitcoin nicht zu Niedrigkursen verkaufen müssen, u die Betriebskosten zahlen zu können.

Der Bitcoin-Kurs bleibt stabil

Bleibt der Bitcoin-Kurs über einen längeren Zeitraum stabil, so können auch die Hashrate und die Mining-Schwierigkeit auf stabilem Niveau bleiben. Die Bitcoin-Erträge bleiben in einem solchen Szenario in der Regel auch stabil.

Effiziente Mining-Farmen werden durch den Algorithmus belohnt.

Beim Industrial Bitcoin Mining spielen die fest kalkulierbaren Kosten eine große Rolle. Niedrige Wartungsgebühren, ein günstiger Hardware-Preis und geringe Stromkosten sind eine Grundlage für überdurchschnittlich hohe Mining-Erträge auch in Zeiten fallender Bitcoin-Kurse. Denn die festen Kosten werden in EUR bezahlt, die ihrem täglichen Bitcoin Ertrag entnommen werden. Und je geringer diese Kosten ausfallen, desto höher ist ihr Bitcoin-Ertrag.

Was benötigt man zum Minen von Bitcoin?

Es gibt verschiedene Wege, um Bitcoins zu minen. Am effektivsten sind sogenannte ASIC-Miner. Diese Miner kann man kaufen, zu Hause anschließen und dann Bitcoin minen. Weil der Stromverbrauch dieser Miner erheblich ist, macht das Mining bei üblichen Haushaltsstromkosten keinen Sinn. Außerdem sind die Miner wegen der Lüfter wirklich LAUT.

Bitcoin Hardware in einer Mining Farm hosten lassen

Eine Alternative zum häuslichen Mining ist das sogenannte Hosting der eigenen Hardware in einer Bitcoin Mining Farm. In diesem Fall erwirbt man einen beliebigen Miner und sendet ihn an eine Mining-Farm, in der der Miner angeschlossen wird. Der Vorteil besteht bei der Wahl des externen Hosting darin, daß die Mining-Farmen, die das Hosting von fremd angelieferter Hardware anbieten, in Ländern mit geringen Stromkosten  angesiedelt werden. Weil die Stromkosten einen erheblichen Einfluss auf die Rendite des Mining haben, ist das Hosting sehr reizvoll. Doch berechnen diese Mining-Farmen zur Kostendeckung nicht unerhebliche Gebühren um verschiedene Risiken abzudecken. Die von außerhalb gelieferte Hardware muß installiert und gewartet werden, was Kosten auslöst. Was geschieht bei einem defekt der Hardware? Wird diese dann demontiert und zur Reparatur auf Kosten des Kunden zum Hersteller geschickt? Der Eigentümer hat in diesem Fall nicht nur die Arbeitskosten zu tragen, sondern auch den Ausfall.

Industrial Bitcoin Mining als rentable Alternative

Das Industrial Bitcoin Mining verbindet die Vorzüge des Mining mit eigener Hardware und dem Hosting in einer Mining Farm mit sehr günstigen Stromkosten.

Man erwirbt die Mining Hardware zu Preisen, wie sie z.B. die Bitmain Distributition in den Niederlanden anbietet. Die Miner sind allerdings schon in einer Mining-Farm installiert. Weil die Systeme schon optimiert sind, ist die Installation und Wartung der Hardware sehr kostengünstig zu gestalten. Der Betreiber der Mining-Farm hat das Risiko, was die Installation von „fremder“ Hardware mit sich bringt, ausgeschlossen. Weil immer genügend Hardware-Reserve vorhanden ist, kann den Eigentümern der Hardware ein nahezu durchgehender Betrieb der Hardware zugesichert werden. Bei einem Ausfall, wird das Gerät einfach kurz ausgetauscht. Diese Kosten sind in den niedrigen Wartungsgebühren schon enthalten. Die Hardware rechnet beim Industrial Bitcoin Mining so lange, bis der Betrieb nicht mehr rentabel ist. Dieser Zeitpunkt ist nach ungefähr 30 bis 36 Monaten erreicht. Doch hat sich die Investition bis dahin schon lange bezahlt gemacht.

Wo gibt es das Industrial Bitcoin Mining

Diese Art des Hosting wird in der Regel denjenigen Vorbehalten, die eine prall gefüllte Geldbörse haben. Diese Menschen kaufen in der Regel gleich 1-2 Racks (Regaleinheiten) in denen sich jeweils 24 oder 48 Miner befinden. Für den Betreiber einer Mining-Farm sind diese Kunden recht “schlank” zu verwalten und zu betreuen. Jeder Kunde erhält einmal im Monat eine Abrechnung und die Auszahlung seiner Erträge. In einigen Fällen ist nicht einmal eine Abrechnung notwendig, weil die Erträge direkt bei Eingang auf die Wallet des Eigentümers der Hardware ausgezahlt wird. Strom-und Wartungskosten werden von diesen Kunden quartalsweise oder sogar jährlich vorausbezahlt. Dies erhöht die Rendite erheblich. In Zusammenarbeit mit dem Betreiber einer riesigen Mining-Farm, die von der CATRIS GmbH verwaltet wird, entstand das Konzept des Industrial Bitcoin Mining für den Normalverdiener über das sie hier mehr erfahren. 

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